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Mehr Wiederholungen: hr reagiert auf sinkende Einnahmen

Neben dem Fernsehprogramm will man u.a. auch bei den sechs Radiosendern sparen. Außerdem werden 100 Stellen, die bis zum Jahr 2013 wegfallen, nicht mehr neu besetzt.

 
Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt hr reagiert auf sinkende Gebühren- und Werbeeinneinahmen mit einem Sparpaket. Insgesamt muss der Sender bis zum Jahr 2012 trotz guten Geschäftszahlen im vergangenen Jahr 2009 64 Mio. EUR einsparen. Davon sollen auf Fernsehprogramm des hr insgesamt 2,9 Mio. EUR entfallen, die vor allem mit mehr Wiederholungen von Eigenproduktionen eingefahren werden sollen. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" in ihrer Freitagsausgabe.

Zusätzlich will man stärker im Bereich Personal sparen: Rund 100 Stellen, die bis zum Jahr 2013 wegfallen, sollen nicht wieder neu besetzt werden. Zusätzlich trennt man sich von rund einem Drittel der Kulturveranstaltungen, an denen die Rundfunkanstalt beteiligt ist, wie z.B. das Jazzfestival in Frankfurt und 4,1 Mio. EUR sollen auch bei den sechs Radiosendern eingespart werden. Die sinkenden Einnahmen liegen laut "Frankfurter Rundschau" vor allem an den hohen Zahlen der Abmeldungen. Damit hat der hr ähnliche Probleme wie die anderen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die ebenfalls in den kommenden Jahren deutlich sparen müssen.


 Quelle: Frankfurter Rundschau Redakteur: Dominic Böhmer 
 Veröffentlicht: 22.07.2010 - 23.06 Uhr Diskutieren Sie über dieses Thema im Forum 



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